Palästinensische Innenansichten

Posted on 03 Oktober 2014

Palästina-Tage 2014
Sonntag, 19.10.2014 19:30

Kurzfilme palästinensischer Regisseure mit Einführungen von Irit Neidhardt, mec-film, Berlin, und anschließender Diskussion. Die ausgewählten Filme sind Dokumente einer palästinensischen Filmgeschichte, in der sich die politische Entwicklung spiegelt: Von der Utopie zur Dystopie. Von der Aufbruchsstimmung der Gründerjahre in der PLO ab 1968 über den Realismus der Folgezeit, der mit den Versprechen des revolutionären Kinos abrechnet, bis zum Stillstand der Gegenwart im Sci-Fi-Film.

„Geboren in Palästina“ von Rafiq Hajjar
Der Erzähler Ahmed Jamal ist in Palästina geboren und lebt jetzt in einem Flüchtlingslager im Libanon. Er führt durch den Film, der anhand von Material aus dem DEFA-Archiv die Geschichte von Zionismus und Antisemitismus nachzeichnet.
Ein Aufklärungsfilm der PLO, Abteilung für Kultur und Information.
1975, 25 min, deutsche Fassung

„Diary of a Male Whore“ von Tawfik Abu Wael
Ein junger palästinensischer Flüchtling arbeitet in Tel Aviv als Stricher. Seine physischen Freuden lassen ihn seinen Hunger vergessen und holen die Erinnerungen an sein Heimatdorf zurück.
Inspiriert durch „Das nackte Brot“ von Mohammad Shukry.
2001, 14 min, Arabisch mit englischen UT

„Nation Estate“ von Larissa Sansour
Eine vertikale Lösung für die palästinensische Staatenbildung: Ein kolossaler Wolkenkratzer, der die gesamte palästinensische Bevölkerung behaust – die endlich „high life“ lebt.
2012, 9 min, ohne Dialog

Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek
Eintritt 7 Euro


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